Beerdigung

Die kirchliche Bestattung will verstorbene Gemeindemitglieder auf dem Weg vom Tod zur Auferweckung am jüngsten Tag begleiten. Sie dient nicht dem Verstorbenen, sondern den Angehörigen. In unserer Gemeinde wird der Verstorbene zunächst auf einem der beidem Friedhöfe mit Bibelworten, dem Glaubensbekenntnis und Liedern in das Grab gesenkt; dann wird in einem Gottesdienst in einer der beiden Kirchen von ihm Abschied genommen. Der Rückblick auf sein Leben und der Ausblick auf die Auferstehung wird oft mit dem Konfirmationsspruch des Verstorbenen verbunden. Die Angehörigen und die versammelte Gemeinde sollen dabei getröstet werden. Den Lebenden wird der Tod vor Augen gestellt. Der Ruf zum Glauben an den Herrn, der tot war und lebendig wurde, möchte auch sie ermuntern, ihr Leben im Glauben an Jesus Christus zu führen.

 

Checkliste bei einem Todesfall
Nach Eintritt des Todes:
Arzt benachrichtigen, Todesbescheinigung bzw. Leichenschauschein ausstellen lassen
Benachrichtigung der engsten Angehörigen
Verträge und Verfügungen zusammen stellen (z.B. Geburts-, Heiratsurkunden, Personalausweis, Willenserklärungen des Verstorbenen falls vorhanden…)
Pfarramt und Rathaus verständigen, Termin für Trauergespräch mit Pfarrer vereinbaren und Termin für Überführung vereinbaren (das Pfarramt steht gerne hilfreich zur Seite)

Innerhalb von 36 Stunden nach Todesfall:
Bestatter auswählen und absprechen, welche Aufgaben vom Bestatter und welche selbst übernommen werden
Krankenkasse, Lebens- und Unfallversicherung informieren

Ein bis drei Tage nach dem Todesfall:
Terminbestimmung für die Trauerfeier (Beerdigung oder Aussegnungsfeier bei einer Urnenbeisetzung) mit Pfarramt vereinbaren
Musikalische Begleitung für die Trauerfeier organisieren (Pfarramt hilft auch hier gerne mit)
Blumenschmuck bestellen
Todesanzeige in Zeitung bei Bedarf bestellen
Gasthaus für Leichenschmaus bei Bedarf reservieren

Bei einer Beerdigung übernimmt das Pfarramt die Verständigung der jeweiligen Mesnerin, Organist sowie um die beiden Kreuzträger und Posaunenchor (wenn er gewünscht wird).

Nach der Beerdigung erhalten Sie zeitnah vom Pfarramt eine Rechnung, die sich wie folgt zusammen setzt:
Mesnerin 35,– €, Organist 30,– €, Pfarramtliche Gebühr 35,– € und Kreuzträger 20,– € (2x 10,– €)
Aussegnung und Überführung 20,– €

Bei einer Urnenbeiseitzung:
Pfarramtliche Gebühr 35,– €, Kreuzträger 10,– €

Posaunenchorbegleitung am Friedhof: 200,– €

Posaunenchorbegleitung in Begleitung mit Organist: 150,– €

(Gebühren Stand 01. März 2014)

 

Friedhof

Die Gebühren im Friedhof St. Maria betragen derzeit (Stand November 2015):

Einzelgrab 570,- Euro
Kindergrab bis 10 Jahre 500,- Euro
Familiengrab 1150,- Euro
Hinzufügung einer Urne in ein bestehendes Grab 200,- Euro
pro Grabstätte zudem 30 Euro Friedhofsunterhaltungsgebühr pro Jahr

Die Nutzungszeit (Ruhezeit) beträgt 35 Jahre bei Erdbestattungen sowie 20 Jahre bei Urnengräbern. Eine vorzeitige Auflösung des Grabes, sprich Beseitigung des Grabsteins, ist nicht möglich.